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Funktionelles Training Für Reiter

Funktionelles Training und Ausgleichssport

Beschwerden oder gar Schmerzen des Bewegungsapparats, allen voran Rückenschmerzen, gehören längst zu den weltweit häufigsten gesundheitlichen Einschränkungen mit weiter deutlich ansteigender Entwicklung. Zu wenig Bewegung und das wiederkehrende Verharren in ein und derselben oder zumindest ähnlichen Position, können zu diesen Beschwerden führen, genauso wie die stetige Wiederholung gleicher Bewegungsabläufe, wie bei bestimmten Sportarten oder auch beruflichen Tätigkeiten. „Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, ist es wichtig, bereits vorbeugend das gesamte Muskel-Faszien-System im Gleichgewicht und geschmeidig zu halten“, betont Fitnesscoach Marcel Andrä. „Durch regelmäßige, abwechslungsreiche Bewegung, spezielle myofasziale Techniken und Übungen sowie durch richtige Ernährung, ausreichend erholsamen Schlaf und Entspannungstraining können in jedem Alter Beschwerdefreiheit, Rückengesundheit und Lebensfreude erreicht werden.“

Was ist funktionelles Training?

Das passende Stichwort: funktionelles Training. Es zielt darauf ab, bestimmte Körperpartien nicht isoliert zu trainieren, sondern in komplexen Bewegungsabläufen. Alles geschieht mit dem Ziel, den Körper besser auf Belastungen vorzubereiten, die er dann leichter aushalten beziehungsweise aus denen er mehr Potenzial schöpfen kann. Mit den komplexen Bewegungsmustern werden möglichst viele Muskeln und Faszien über mehrere Gelenke gleichzeitig aktiviert und trainiert. Alle an dieser Bewegungskette Beteiligten – dazu gehören Muskeln, Gelenke, Knochen und natürlich auch Faszien werden gezielt gestärkt. Funktionelles Training lehrt durch die Übungsauswahl den Sportler seinen eigenen Körper auf allen Bewegungsebenen zu kontrollieren, das heißt in verschiedenen Bewegungsabläufen zu stabilisieren und zu balancieren.

Eine Sondergruppe unter den Sportarten: Das Reiten

Der Begriff „Funktion“ bedeutet im Grunde so viel wie Sinn oder Zweck. Funktionelles Training ist demnach ein zweckmäßiges Training. „Es sollte sogar als sportartübergreifende Trainingsform angesehen werden, denn es konzentriert sich auf die Gemeinsamkeiten von Sportarten, nicht auf die Unterschiede“, so Marcel Andrä. Es gibt allerdings auch einige wenige Sportarten, die aus dem Rahmen fallen und mit speziellen Übungen trainiert werden müssen. Dazu gehört das Reiten. „Eine Sondergruppe stellen die Sportarten dar, die im Sitzen ausgeübt werden, wie das beim Reiten der Fall ist. Dies muss sich auch in den Gedanken zu den jeweiligen Übungen wiederfinden. Daher zielen zum Beispiel die Übungen und Workouts des DressurFit-Programms, das speziell auf Reiter zugeschnitten ist, darauf ab, die Körperhaltung und Körperwahrnehmung sowie die statische und dynamische Stabilität zu verbessern. Es ist ein gezieltes Aufbau- und Ausgleichstraining in einem.“

Ausgleichssport für Reiter

Ganzheitliches Training, um sein volles Potenzial auszuschöpfen

Im Alltag und beim Sport beeinflussen sich Schmerz, Haltung und Funktion gegenseitig. Das bedeutet beispielsweise, dass bei Schmerzen eine Haltung eingenommen wird, die Bewegungsabläufe in der Funktion behindert. Ausgleichssport zielt genau auf alle dieser drei Bereiche ab, um maximale und schmerzfreie Bewegungsfreiheit und muskuläres Gleichgewicht herzustellen, sowie gezielt Dysbalancen abzubauen. Bewegungsabläufe optimieren, Schwächen ausmerzen, Leistungsvermögen perfektionieren – all das soll, muss ein ganzheitliches Training leisten können. Wer seinen Lieblingssport regelmäßig ausübt, wird feststellen, dass er dennoch immer wieder mal Beschwerden im Bewegungsapparat haben kann. „Wer also sein volles Potenzial wirklich ausschöpfen will, muss ganzheitlich trainieren und neben Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit die Balance, Mobilität und Stabilität seines Körpers optimieren und das Gehirn als zentrale Schaltstelle integrieren.“ Wie funktionelles Training gehört deshalb auch Ausgleichssport zu einem ganzheitlichen Training. Man könnte auch sagen „Ergänzungstraining“ – Übungen, die die mentale Entspannung unterstützen eingeschlossen. Ausgleichssport hilft, einseitiger Beanspruchung entgegenzuwirken und kann leistungsbestimmende Faktoren des Sportlers positiv beeinflussen.

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