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Unsicherheit Und Getratsche Beim Reiten – Tipps Für Weniger Negativität

Unsicherheit und Getratsche beim Reiten – Tipps für weniger Negativität

In der Reitsportszene kommen viele verschiedenen Menschen, unterschiedliche Charaktere und Gemüter zusammen. Es wird viel geredet, getratscht und auch gelästert. Sich beim Reiten von der Meinung anderer freizumachen, ist schwierig, manchmal sogar unmöglich. Nur die wenigsten sind immun gegen Negativität von außen. Das ist ok. Man kann einem negativen Umfeld nicht komplett aus dem Weg gehen.

Fokus und mentale Stärke entwickeln

Wichtig ist aber, sich mit der richtigen Einstellung durch solch ein negatives Umfeld zu bewegen. Wenn wir ein starkes und belastbares „mentales Immunsystem“ haben, wenn wir positiv sind, an uns selbst glauben und Ziele haben, können wir das Negative (größtenteils) abprallen lassen und machen uns mehr über uns selbst Gedanken als über das Gerede anderer. Das entscheidende Stichwort ist: fokussieren. Man muss Prioritäten setzen, dann kann man sein Ziel im Auge behalten und schaut nicht so viel nach links und rechts.

Hilfreiche Tipps für weniger Negativität

  1. Erinnere dich selbst daran, warum du etwas tust und was du für Ziele hast. Es ist deine Reise, nur für dich muss es die passende sein.
  2. Vergleiche dich nicht mit anderen. Du solltest Spaß haben, an dem, was du tust. Und wenn du dir vorgenommen hast, der beste Reiter zu sein, der du sein kannst, dann sei mutig und komme aus dir heraus. Verhalte dich so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest.
  3. Konzentriere dich auf die positiven Seiten des Lebens, dann erlebst du automatisch mehr Positives.
  4. Suche dir einen guten Trainer, bilde dich auch theoretisch fort und suche dir die Ratschläge, die dich auf deiner Reise weiterbringen.
  5. Umgib dich mit Menschen, die dir helfen, die gut für dich sind und höre auf deren Meinung – ignoriere die anderen. Kritik muss sein, aber immer in der richtigen Form – dann kann man daran wachsen, unabhängig davon, ob es positive oder negative Kritik ist.
  6. Und am Ende des Tages kommt es nur auf eines an: die Partnerschaft mit deinem Pferd.

Tipps für weniger Negativität

So geht Jessi mit unangebrachter Kritik um

„Unangebrachte Kritik ist verletzend – immun dagegen zu sein, ist leichter gesagt als getan“, bringt es Jessica auf den Punkt. „Aber Neid ist auch eine Form von Anerkennung. Und man kann nicht ,Everybody’s Darling‘ sein – das musste ich lernen. Je erfolgreicher man ist, umso mehr Menschen bewundern einen, aber es gibt auch mehr Menschen, die einem den Erfolg nicht gönnen. Das Internet ist eine Bereicherung und ich habe eine tolle Community hinter mir, aber das Netz kann auch unfair und sehr verletzend sein.“ Die Team-Europameisterin hat für sich einen Weg gefunden, mit Getratsche und polemischen Kommentaren umzugehen: „Mein Ziel ist es, jeden Tag abends in den Spiegel schauen zu können und zu wissen, dass ich ein guter Mensch gewesen bin, dass ich gut mit meinen Pferden und Mitmenschen umgegangen bin und dass ich mein Bestes gegeben habe. Unser Sport ist der schönste auf der ganzen Welt – das lebe ich jeden Tag.“ 

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