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Pferdeausbildung – Früh Anfangen Und Dafür Zeit Lassen

Pferdeausbildung – früh anfangen und dafür Zeit lassen

Die Pferdeausbildung basiert auf zwei grundlegenden Säulen: Vertrauen und Respekt – unabhängig davon, welche Disziplin man ausübt oder welche Schwerpunkte man im Sattel setzt.

Die Basis wird schon im Fohlenalter geschaffen

Die Basis für Vertrauen und Respekt schafft man schon im Fohlenalter. Die Kleinsten lernen früh, dass der Mensch mit ihnen in Kontakt tritt, dass es bestimmte Abläufe und auch dass es Regeln gibt. Der heranwachsende Youngster und auch das ausgewachsene Pferd sollen auf den Menschen achten, aufmerksam, aber furchtlos sein und beispielsweise stillstehen beim Putzen, Satteln, Auftrensen und Aufsitzen. All das lernen Pferde am besten mit Geduld und Fairness – und vor allem, wenn sie die Zeit bekommen, die sie brauchen. Das gilt auch für die Pferdeausbildung.

Individuelle Planung, ohne Druck

Kein Fohlen, kein Youngster und kein Pferd kann effektiv und nachhaltig lernen, wenn es unter Druck gesetzt wird. Pferde unterscheiden sich voneinander, deshalb muss die Trainings- und Ausbildungsplanung flexibel angepasst werden, um jedem Pferd individuell mit seinen Besonderheiten gerecht zu werden. Die meisten Pferde wollen lernen, sie sind motiviert. Deshalb ist es sinnvoll, mit der Ausbildung früh anzufangen und sich Zeit zu lassen in den einzelnen Abschnitten. So entsteht kein Druck und dann hat das Pferd die Möglichkeit, sich zu entwickeln, der Reiter kann die Stärken seines Pferdes herausarbeiten und seine Schwächen ausgleichen.

Ausbildungs-Philosophie der Spitzenreiter

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, die Stärken der Pferde frühzeitig zu fördern“, erklärt Jessica die Ausbildungs-Philosophie in Aubenhausen. Die Team-Welt- und Europameisterin betont: „Fördern, aber nicht überfordern, lautet der Grundsatz. Die Arbeit mit dem Pferd soll spielerisch sein mit viel Lob. Ich möchte das Pferd positiv bestärken.“ Jessica hat einen wertvollen Tipp: Fehler ignorieren, nicht bestrafen. Denn kein Pferd macht absichtlich etwas falsch! „Ich baue gerne Lektionen wie zum Beispiel Fliegende Galoppwechsel schon sehr früh ins Training mit ein – es soll spielerisch sein! – und dann arbeite ich nach dem Motto: Früh anfangen und dafür Zeit lassen“, erklärt die Spitzenreiterin. Benjamin Werndl pflichtet seiner Schwester bei. Was dem Weltcup-Reiter auf dem Ausbildungsweg eines Pferdes wichtig ist, erläutert er im Interview:

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